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Epilepsie Studie Finnland PDF Drucken E-Mail
In Finnland an der Universität Helsinki beschäftigt sich ein internationales Forschungsteam mit den genetischen Ursachen der speziellen Form der ererbten (idiopathischen) Epilepsie. Alle Hunderassen sind von der Erbkrankheit betroffen, einige mehr, andere weniger. Der Collie gehört nicht zu den Rassen, bei denen gehäuft Epilepsie auftritt, dennoch ist sie auch dort vertreten. Bisher gibt es leider keine genauen Erkenntnisse über den Erbgang, geschweige denn einen verlässlichen Gentest, der uns Züchtern helfen könnte, verdeckte Träger der Erkrankung zu identifizieren und aus der Zucht auszuschließen.  Um die genetische Veränderung in der DNA bei Epileptikern und Trägern der Krankheit zu lokalisieren, werden Blutproben benötigt. Es wird davon ausgegangen, dass es bei jeder Rasse einen (mehrere) andere(n) Genmarker geben kann. Deshalb wird jede Rasse gesondert erforscht. Um genügend Datenmaterial zu bekommen, werden ca. 500-700 Blutproben benötigt. WICHTIG: Es werden nicht nur Blutproben von an Epilepsie erkrankten Hunden benötigt, sondern auch von deren gesunden Verwandten, sowie von gesunden blutsfremden Hunden. Ferner gibt es einen Fragebogen für Besitzer von Epileptikern, der sehr wichtig für die Erforschung der Krankheit ist. Es können auch Fragebogen von Besitzern von bereits verstorbenen Hunden eingereicht werden.
Der CfAC e.V. ist künftig in Deutschland der Ansprechpartner für die Rassen Lang- und Kurzhaarcollie. Wir beantworten gerne Fragen, verschicken Infomaterial, nehmen Blutproben und ausgefüllte Epilepsie-Fragebögen entgegen und versenden sie weiter nach Finnland. Wer möchte, kann selbstverständlich seine Blutproben und Fragebögen auch eigenständig nach Finnland versenden. In diesem Fall bitte vorher per e-mail die Ankunft der Blutproben ankündigen (in Englisch)!

Adressen:

 

Club für Amerikanische Collies e.V.                   Ranja Eklund/Lohi´s research group

Vossworth 40                                                   Biomedicum Helsinki, room B332a

27374 Visselhövede                                          PL 63 (Haartmaninkatu 8)

Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können                                                    FIN-00014 University of Helsinki

                                                                       Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


WICHTIG: Das gesammelte Datenmaterial unterliegt dem DATENSCHUTZ ! Es geht hier nicht darum, Züchter oder Vereine an den Pranger zu stellen, sondern gemeinsam aktiv mitzuhelfen, eine der schlimmsten Erbkrankheiten zu erforschen und letztendlich bekämpfen zu können.

 

Dringend gebraucht werden:

 
à Blutproben von erkrankten Hunden (wenn möglich als idiopathisch diagnostiziert)  sowie von mind. einem Wurfgeschwister, Eltern oder Nachkommen und eine Ahnentafel
à Epilepsiefragebogen (über den Krankheitsverlauf von noch lebenden oder bereits verstorbenen erkrankten Hunden)

à Blutproben von bisher nicht erkrankten blutsfremden Hunden (auch von Importen)

 

Blutproben:

Um das Gen (die Gene) lokalisieren zu können, benötigt das Forschungsteam Blutproben von Collies, die mit idiopathischer Epilepsie diagnostiziert wurden, inklusive Blut von Wurfgeschwistern, welche (bisher) nicht erkrankt sind, und wenn möglich beider Eltern.


Das Forschungsteam und die Sammelstelle CfAC e.V. gewährleisten die Geheimhaltung aller Daten!!


Eine Anleitung zum Versenden von Blutproben finden Sie hier: KLICK

Zusammen mit der Blutprobe bitten wir Sie, einen Epilepsie-Fragebogen aus zu füllen und an das Forschungsteam oder die Sammelstelle des CfAC e.V. zu schicken.

Epilepsie-Fragebogen:
Der Epilepsie-Fragebogen beinhaltet folgende Themen:

-          allgemeine Informationen zum Hund (Alter, Geschlecht, Verwandte mit diagnostizierter Epilepsie etc.)

-          allgemeine Fragen zur Epilepsie (Zeitpunkt der Erkrankung etc.)

-          Fragen zu den Anfällen (vor, während und nach den Anfällen)

-          Fragen zu durchgeführten klinischen Untersuchungen und dem allgemeinen Gesundheitszustand

-          Fragen zur medikamentösen Behandlung

Es ist wichtig solche Beschreibungen der klinischen Symptome in Bezug zum genetischen Hintergrund zu setzen, um Behandlungen und Medikamentenentwicklungen zu optimieren.

Bitte füllen Sie diesen Fragebogen auch dann aus, wenn Ihr Hund bereits verstorben ist.

Den Epilepsie-Fragebogen finden Sie hier: KLICK

Ausführliche Infos über die Studie biete auch folgende Power Point Präsentation: KLICK

 


Auf der Internationalen Europazuchtschau am 16. August in Visselhövede können KOSTENFREI Blutproben entnommen werden!

Epilepsie-Fragebögen sind dort ebenfalls erhältlich. Bei erkrankten Hunden bitte eine Kopie der Ahnentafel mitbringen. Der gekühlte Versand der Proben nach Finnland erfolgt am 18. August.

 

 
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